Bettine von Arnims letzte Liebe

Buchvorstellung und Lesung am 18.11.2019

 

Professor Wolfgang Bunzel, Leiter der Romantik-Abteilung im Freien Deutschen Hochstift/FrankfurterGoethe-Haus, stellte das von ihm herausgegebene Buch "Bettine von Arnim- Letzte Liebe" im Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin Olivia Franke vor. Im vollbesetzten Kaminsaal des Literaturhauses Berin in der Fasanenstraße las Blanche Kommerell, bekannt durch zahlreiche Bettine-Präsentationen, aus den Briefen Bettine von Arnims an den Studenten Julius Döring. Beide verband nmach dem Tod Achim voin Arnims eine intensive - auch erotische - Beziehung, was bislang nicht in diesem Umfang bekannt war. Das sorgfältig editierte Buch erschließt neue Horizonte über die auch im Alter leidenschaftlich empfindende Bettine. 

Eingeladen hatte das Literaturhaus in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis

 

Präsentation 17.11.19

vlnr: Wolfgang Bunzel, Olivia Franke, Blanche Kommerell

 

Matinee am 3. November im Berliner Buchhändlerkeller

 

Renate Moering

Renate Moering stellt den von ihr editierten Briefwechsel

zwischen Bettine und Achim von Arnim vor

 

Der in drei Bänden von Dr. Renate Moering im Reichert Verlag erschienene Briefwechel schließt eine lange vermisste Lücke in der Literaturforschung über die Romantik. Der renommierten Arnim-Forscherin gelang ein "Glanzstück  editorischen Vermögens" (Prof. Dr. Heinz Rölleke).

 

Der Freundeskreis Schloss Wiepersdorf, die Bettina von Arnim-Gesellschaft und der Heimatverein und Geschichtswerkstatt Tiergarten luden Renate Moering ein. Sie liess die spannungsreiche und dabei liebevolle Verbundenheit dieses ungewöhnlichen Paares vor dem Hintergrund epochaler Veränderungen in Europa zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts lebendig werden.  

 

 

Monika Grütters besucht Wiepersdorf

 

Am 25. August besuchte Prof. Monika Grütters, Mitglied des Deutschen Bundestages, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Schloss Wiepersdorf. Sie informierte sich über den Stand des Aufbaus der Kulturstiftung und über das vom Freundeskreis betreute Bettina und Achim von Arnim-Museum. Annette Rupp, die Gründungsbeuftragte für die Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf, sowie Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Dr. Norbert Baas, der Vorsitzende des Freundeskreises, erläuterten die laufenden Entwicklungen. Staatsministerin Grütters zeigte sich sehr angetan von dem historischen Ort, vom Museum und von den Schritten zur Etablierung der Kulturstiftung mit dem geplanten neuen Stipendiatenprogramm.

 

 

Foto: MdL Danny Eichelbaum (2.v.l.), Norbert Baas (3.v.l.), Staatsministerin Monika Grütters (Mitte), Felix Menzel (CDU-Brandenburg, r. neben Monika Grütters), das Mitglied im Stiftungsrat der Kulturstiftung und Kämmerer des Kreises Luckenwalde, Johannes Ferdinand, sowie Matthias Wäsche, Bürgermeister der Gemeinde Niederer Fläming.

 

StMin Grütters in Wiepersdorf 25.8.19

 

 

Schlüsselübergabe am 1. August 2019: Deutsche Stfitung Denkmalschutz überträgt

Eigentum an Schloss Wiepersdorf der brandenburgischen

Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf  

 

Übergang

 

vlnr: Gründungsbeauftragte Annette Rupp, Stiftungsratsvorsitzende Ministerin Dr. Martina Münch,

Vorstand der Stiftung Denkmalschutz  Dr. Steffen Skudelny,

Matthias Wäsche, Bürgermeister Gemeinde Niederer Fläming

 

Ministerin MünchMdL Erik Stohn und Ministerin Dr- Martina Münch, zugleich Vorsitzende des Stiftungsrates

der Kulturstfitung Schloss Wiepersdorf

 

Schloss Wiepersdorf kehrt in das Eigentum des Landes Brandenburg zurück: Künstlerförderung und die Bewahrung des Baudenkmals liegen nun in einer Hand. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird dem Land weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ministerin Münch würdigte die vom Freundeskreis in den vergangenen Jahren ausgehenden Impulse und dankte dem Vorsitzenden Dr. Norbert Baas für seinen EInsatz, das Künstlerhaus als Landesstfitung zu führen.

 

Zur jüngsten Chronologie:

 

Am 8. Mai behandelte der Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kultur des brandenburgischen Landtags den Gesetzentwurf zur Einrichtung einer Landesstiftung Schloss Wiepersdorf, der die Wiederherstellung eines Künstlerhauses vorsieht.

 

Der Ausschuss erbat drei schriftliche Anhörungen zum Gesetzentwurf: vom Freundeskreis Schloss Wiepersdorf e.V., von Frau Prof. Bohnenkamp-Renken, der Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts und von Professor Jean-Baptiste Joly, dem früheren langjährigen Direktor der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Die Stellungnahmen sind in der Dokumentation des Landtags Brandenburg über die 45. Sitzung des Ausschusses verfügbar (www. Parlamentsdokumente Landtag Brandenburg, Beschlossene Gesetze 6. Wahlperiode, lfd. Nr. 129, Drucksache 6/11339)

 

Der Gesetzentwurf wurde einmütig ohne Änderungen angenommen und vom Plenunm am 15. Mai verabschiedet.

 

Am 1. Juli gab Ministerin Münch zusammen mit der Gründungsbeauftragten Annette Rupp bekannt, dass die Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf ihre Arbeit aufgenommen habe und die Eröffnung für Mitte 2020 vorgesehen sei (mwfk Brandenburg)

 

 

Nach Abschluss der äußeren Renovierung wird Schloss Wiepersdorf von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz auch im Innern renoviert. Veranstaltungen des Freundeskreises im Jahr 2019 sind daher nur bedingt möglich. Wegen der Renovierungsarbeiten bleibt das Museum vorerst geschlossen.

Kontakt:

 

 

Rückblick auf unsere Veranstaltungen 2018:

     

Am 7. Oktober 2018 war Monika Melchert zu Gast und las aus ihrem Buch

Wilde und zarte Träume

Anna Seghers - Jahre im Pariser Exil 1933-1940

 

Georgien am 30.6./1.7.2018 in Wiepersdorf

 

- Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2018 -

 

Der Freundeskreis Schloss Wiepersdorf e.V. hat aus diesem Anlass in Zusammenarbeit mit der Botschaft Georgiens und dem Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf zu einem literarischen Kolloquium am 30. Juni eingeladen. Unter den Gästen waren Nino Haratischwilil und Thea Dordjadze.

 

Den Abschluss bildete am 1. Juli

ein fulminantes Solokonzert der georgischen Pianistin Dudana Mazmanishvili

 

Die in Südwest-Frankreich lebende Malerin Bettina von Arnim

stellte im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf neue großformatige Ölbilder aus. Die Ausstellung ging am 23. Juni 2018 zu Ende.

 

 

Welcome Berlin jpg

Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt,

Institut für Literatur der Universität Leipzig, einen Vortrag über die nach 1968 geborene Autorinnengeneration.  Ilse Nagelschmidt ist Direktorin des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig und Ehrenpräsidentin des Freien Deutschen Autorenverbandes. Unter den Gästen war die Literaturgruppe von "Willkommen in Berlin" des Internationalen Diplomatenclubs beim Auswärtigen Amt e.V.

 

                                                                                                    

MUSETHICA in Brandenburg: Meisterschüler der Hochschule für Musik Hanns Eisler spielten in vier Sozialeinrichtungen. Der Landtagsabgeordnete und Generalsekretär der brandenburgischen SPD Erik Stohn unterstützte die Initiative, klassische Musik und soziales Engagement miteinander zu verbinden. Der Freundeskreis Schloss Wiepersdorf e.V. hatte sich dafür eingesetzt, sie in Brandenburg umzusetzen. 

 

Das virtuos gespielte Abschlusskonzert im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf: Unter Leitung von Professor Stephan Forck spielten Semion Gurevich (Geige), Eduard Kotylar (Geige) Sao Soulez Larivière (Bratsche) und Susanne Zsambelan (Cello) das Streichquartett Nr.14 in d-Moll "Der Tod und das Mädchen" sowie mit Stephan Forck das Streichquintett in C-Dur op. 163 von Franz Schubert. Bei Musethica handelt es sich um eine gemeinnützige Organísation, die ein spezielles Ausbildungsprogramm in die Hochschulausbildung integriert. Sie wurde von dem weltbekannten Bratschisten Avri Levitan ins Leben gerufen. Die Konzerte finden an ungewöhnlichen Orten für Zuhörer statt, die aufgrund ihrer aktuellen Lebensumstände wenig Chancen haben, einen klassischen Konzertsaal zu besuchen.

 

 

Erweiterung des Museums: Der Freundeskreis setzt sich seit dem September 2014 für eine Darstellung

auch der Zeit nach 1945 im Museum ein.

 

Am 2. Februar 2018 traf sich auf Einladung des Freundeskreises eine Expertenrunde im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf zu einer ersten Bestandsaufnahme von Ideen und Materialien für eine Erweiterung des Bettina und Achim von Arnim-Museums. Es geht darum, wie die Zeit nach 1945 dargestellt werden kann. Den Anstoß zu diesem Projekt gab Dr. Norbert Baas, der Vorsitzende des Freundeskreises.

Foto: Anne Frechen, bis 2018 Direktorin des Künstlerhauses (u.l.), Dr. Friederike Frach, Autorin des Buches "Schloss Wiepersdorf nach 1945 unter dem Einfluss der Kulturpolitik der DDR", Dr. Susanne Köstering, Geschäftsführerin des Brandenburgischen Museumsverbandes, Mark Keck-Szaibel, Europa-Universität Viadrina, Zentrum für Polenstudien (Mitte), Dr. Norbert Baas, Dr. Sebastian Kleinschmidt, Publizist, ehem. Chefredaktuer der Zeitschrift Sinn und Form, Mitglied des PEN-Zentrums, Michael Graf Westarp, Journalist und Autor, Dr. Ralf Klausnitzer, Institut für Deutsche Literatur, HU Berlin, Jürgen Willinghöfer, Ausstellungsberatung Berlin.                                                 

 

"Die Blaue Blume in der DDR:

zwischen politischer Kontolle und ästhetischem Eigensinn"

 

In der Publikationsreihe des Freundeskreises erschien im August 2017 ein Sammelband beim Quintus-Verlag, der Beiträge namhafter Autoren im Anschluss an ein Symposium des Freundeskreises und Künstlerhauses über den „Perzeptionswandel der Romantik in der Literatur der DDR-Zeit“ vom Oktober 2015 enthält. Der Band mit dem Titel „Die blaue Blume in der DDR – Bezüge zur Romantik zwischen politischer Kontrolle und ästhetischem Eigensinn“ ist im Buchhandel für 25,- Euro erhältlich. Weitere in dem Band vertretene Beiträge stammen von Frank Hörnigk, Birgit Dahlke, Wolfgang Bunzel, Monika Melchert, Ilse Nagelschmidt, Maria Brosig, Martin Jankowski, Christa Kožik, Annett Gröschner und Thomas Rosenlöcher.

 

Infos und Bestellungen: https://www.quintus-verlag.de

 

  Buchpräsentation 20.11.17 im Brechthaus, vlnr Ralf Klausnitzer, Friederike Frach, Therese Hörnigk, Norbert Baas, Friedrich Dieckmann

 

www.Die blaue Blume in der DDR - Bezüge zur Romantik zwischen politischer Kontrolle und ästhetischem Eigensinn