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Freundeskreis Schloss Wiepersdorf – Bettina und Achim von Arnim- Museum e.V.

Association of Friends of Schloss Wiepersdorf

 
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Am Tag des offenen Denkmals in Berlin:

Der Freundeskreis besucht am 13. September den Friedhof der Märzgefallenen

 

Besuch Friedhof Märzgefallene

 

Eine Delegation des Freundeskreises Schloss Wiepersdorf war beeindruckt von den Planungen. Er wird den Aufruf "Hinaus zum 18. März" vom 18.3. 2020 und die Einrichtung einer Gedenkstätte gerne unterstützen. Die Förderung von Demokratie und Menschenrechten entspricht ganz der Persönlichkeit und dem Einsatz Bettina von Arnims und zahlreicher Autoren und Künstler von heute. Wir danken Frau Dr. Susanne Kitschun herzlich für Ihre Führung und die interessanten Erläuterungen.

 

Wiepersdorf zwischen Krieg und Frieden

 

Ministerin für Wissenschaft und Kultur Dr. Manja Schüle eröffnet im

Schloss Wiepersdorf eine Videoinstallation über die Zeit 1945

 

Sie ist vom 29.8. bis zum 1. November

jeweils samstags und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet

 

Ministerin Manja Schüle

Der Dokumentarfilmregisseur Sebastian Eschenbach läßt Zeitzeugen sprechen: in der "Tankhalle" des Schlossareals zeigt er eine Videoinstallation, in der ZeitzeugInnen darüber erzählen, wie sie das Jahr 1945 in Wiepersdorf und danach erlebten. Mehrere Mitglieder des Freundeskreises haben sich an dieser von "Kulturland Brandenburg" geförderten Veranstaltung beteiligt und kommen zu Wort. Ein breites Panorama von Erlebnissen und Sichtweisen eröffnet sich. Es waren entscheidende Tage für Wiepersdorf. Bettina Encke von Arnim, eine Nachfahrin Bettina und Achim von Arnims, setzte in dieser chaotischen und schweren Zeit die Gründung eines Dichterheimes durch, die Geburtsstunde des Künstlerhauses. Ministerin Dr. Manja Schüle und Erik Stohn, Mitglied des brandenburgischen Landtages und dessen Vertreter im Stiftungsrat der Kulturstiftung, nahmen sich viel Zeit für Gespräche bei der Erkundung historischer Spuren und des aktuellen Geschehens, was alle Gäste sehr erfreute.

 

Freundeskreis nimmt das literarische Archiv 

von Ursula Püschel in Verwahrung

 

Der Alleinerbe der am 10.8.2018 verstorbenen Germanistin und Schriftstellerin Ursula Püschel überliess dem Freundeskreis Schloss Wiepersdorf ihr literarisches Archiv mit Bezügen zu Bettina von Arnim. Urula Püschel war eine der profiliertesten Forscherinnen über ihr Werk. Sie studierte Geschichte und Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und wurde dort 1965 mit ihrer Dissertation "Bettina von Arnims politische Schriften" zum Dr. phil. promoviert.

 

Die handschriftlichen Entwürfe zu Bettines sog. Polenbroschüre ("An die aufgelöste Preußische Nationalversammlung") wurden von Ursula Püschel entdeckt. Sie war 1849 zunächst anonym erschienen. Bettine forderte darin ein von preußischen Besitzansprüchen freies Polen. Ursula Püschel hat die Polenbrschüre erstmals 1954 veröffentlicht. Eine Ihrer wichtigsten Arbeiten war außerdem die Herausgabe des Briefwechsels Bettines mit dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV., ein seltenes Zeitzeugnis des Vormärz. 

 

Der Freundeskreis stellt auf Anfrage das Archiv gerne für Forschungszwecke zur Verfügung. Ursula Püschel hat Schloss Wiepersdorf oft besucht und fühlte sich dem damaligen Künstlerhaus und Freundeskreis verbunden.  

 

Freundeskreis unterstützt Herausgabe der Werke von

Giwi Margwelaschwili

 

Der am 13. März 2020 verstorbene Schriftsteller wurde im Westen Berlins als Sohn georgischer Emigranten geboren, nach 1945 in sowjetische Speziallager entführt und 1947 nach Georgien verbracht. 1971 berief ihn die Akademie der Wissenschaften zu Tbilissi an ihr Philosophisches Institut. Die Werke des deutsch-georgischen Autors wurden vielfach ausgezeichnet. Er war Mitglied des PEN, erhielt den brandenburgischen Literatur-Ehrenpreis, die Goethe Medaille und viele andere hohe Auszeichnungen. Sein umfassendes deutschsprachiges Oeuvre (www.giwi-margwelaschwili.de) ist noch längst nicht erschlossen. Aufgrund der Bezüge seiner Prosa zur Romantik, seines Schicksals als politisch Verfolgter und seines  überragenden literarischen Schaffens wird der Freundeskreis den Literarischen Salon des DDR-Bürgerrechtlers Ekkehard Maaß/Deutsch-Kaukasische Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Beriner Georgischen Gesellschaft e.V. bei der Sichtung und Herausgabe des Werkes unterstützen. 

 

 

 

Caborgs

Die Kunsthalle Lingen zeigt vom 12. Mai bis zum 16. August 2020 eine retrospektiv angelegte Ausstellung der in Frankreich lebenden Malerin Bettina von Arnim, gefördert von der Stiftung Niedersachen. 2018 zeigte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis neuere Werke von ihr im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf. Die Arbeiten Bettina von Arnims sind in bedeutenden Sammlungen und Museen vertreten. darunter im Museum Städel in Frankfurt/Main und in der Neuen Nationalgalerie Berlin. 

 

Wir gratulieren!

 

Seit April 2020 ist unser langjähriges Vorstandsmiglied Dr. Friederike Frach Geschäftsführerin des Brandenburgischen Literaturrates e.V. in Frankfurt/Oder. Der Freundeskreis Schloss Wiepersdorf freut sich mit ihr über die neue und spannende Aufgabe. Sie lässt ihr Vorstandsamt im Freundeskreis ruhen. 

 
 

Am 4. April, dem 235. Geburtstag Bettine von Arnims,

berichten unser Mitglied Wolfgang Bunzel und Christiane Kopka

in "Zeitzeichen" des WDR

aus dem Leben der Schriftstellerin, das voller Bewegung im

schwärmerischen Drang nach Veränderung war.

Bunzel nennt Bettine das "soziale Gewissen Preußens".

Prof. Dr. Wolfgang Bunzel ist Leiter der Romantik-Abteilung im

Freien Deutschen Hochstift-Goethe Haus und

Beiratsmitglied im Freundeskreis Schloss Wiepersdorf e.V.

 

Hier zur WDR-Sendung

https://www.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html

(Suchbegriff eingeben: Bettine von Arnim)

 

Grab Bettine

Die Grabstelle Bettina von Arnims in Wiepersdorf

am 4. April 2020

 

Bettine von Arnims letzte Liebe

Buchvorstellung und Lesung am 18.11.2019

 

Wolfgang Bunzel stellte das von ihm herausgegebene Buch "Bettine von Arnim- Letzte Liebe" im Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin Olivia Franke vor. Im vollbesetzten Kaminsaal des Literaturhauses Berlin in der Fasanenstraße las Blanche Kommerell, bekannt durch zahlreiche Bettine-Präsentationen, aus den Briefen Bettine von Arnims an den Studenten Julius Döring. Beide verband nach dem Tod Achim von Arnims eine intensive - auch erotische - Beziehung. Eingeladen hatte das Literaturhaus auf Initiative und mit Unterstützung des Freundeskreises.

 

Präsentation 17.11.19

vlnr: Wolfgang Bunzel, Olivia Franke, Blanche Kommerell

 

Matinee am 3. November im Berliner Buchhändlerkeller

 

Renate Moering

 

Renate Moering stellt den von ihr editierten Briefwechsel

zwischen Bettine und Achim von Arnim vor

 

Der in drei Bänden von Dr. Renate Moering im Reichert Verlag erschienene Briefwechel schließt eine lange vermisste Lücke in der Literaturforschung über die Romantik. Der renommierten Arnim-Forscherin gelang ein "Glanzstück  editorischen Vermögens" (Prof. Dr. Heinz Rölleke).

 

Der Freundeskreis Schloss Wiepersdorf, die Bettina von Arnim-Gesellschaft und der Heimatverein und Geschichtswerkstatt Tiergarten luden Renate Moering ein. Sie ließ die spannungsreiche und dabei liebevolle Verbundenheit dieses ungewöhnlichen Paares vor dem Hintergrund epochaler Veränderungen in Europa zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts lebendig werden.  

 

Monika Grütters besucht Wiepersdorf

 

Am 25. August besuchte Prof. Monika Grütters, Mitglied des Deutschen Bundestages, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Schloss Wiepersdorf. Sie informierte sich über den Stand des Aufbaus der Kulturstiftung und über das vom Freundeskreis betreute Bettina und Achim von Arnim-Museum. Annette Rupp, die Gründungsbeuftragte für die Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf, sowie Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Dr. Norbert Baas, der Vorsitzende des Freundeskreises, erläuterten die laufenden Entwicklungen. Staatsministerin Grütters zeigte sich sehr angetan von dem historischen Ort, vom Museum und von den Schritten zur Etablierung der Kulturstiftung mit dem geplanten neuen Stipendiatenprogramm.

 

Foto: MdL Danny Eichelbaum (2.v.l.), Norbert Baas (3.v.l.), Staatsministerin Monika Grütters (Mitte), Felix Menzel (CDU-Brandenburg, r. neben Monika Grütters), das Mitglied im Stiftungsrat der Kulturstiftung und Kämmerer des Kreises Luckenwalde, Johannes Ferdinand, sowie Matthias Wäsche, Bürgermeister der Gemeinde Niederer Fläming.

 

StMin Grütters in Wiepersdorf 25.8.19

 

Schlüsselübergabe am 1. August 2019: Deutsche Stfitung Denkmalschutz überträgt

Eigentum an Schloss Wiepersdorf der brandenburgischen

Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf  

 

Übergang

 

vlnr: Gründungsbeauftragte Annette Rupp, Stiftungsratsvorsitzende Ministerin Dr. Martina Münch,

Vorstand der Stiftung Denkmalschutz  Dr. Steffen Skudelny,

Matthias Wäsche, Bürgermeister Gemeinde Niederer Fläming

 

Schloss Wiepersdorf kehrt in das Eigentum des Landes Brandenburg zurück: Künstlerförderung und die Bewahrung des Baudenkmals liegen nun in einer Hand. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird dem Land weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ministerin Münch würdigte die vom Freundeskreis in den vergangenen Jahren ausgehenden Impulse und dankte dem Vorsitzenden Dr. Norbert Baas für seinen EInsatz, das Künstlerhaus als Landesstfitung zu führen.

 

Am 8. Mai 2019 behandelte der Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kultur des brandenburgischen Landtags den Gesetzentwurf zur Einrichtung einer Landesstiftung Schloss Wiepersdorf, der die Wiederherstellung eines Künstlerhauses im Form einer Landesstiftung vorsieht.

 

Der Ausschuss erbat drei schriftliche Anhörungen zum Gesetzentwurf: vom Freundeskreis Schloss Wiepersdorf e.V., von Frau Prof. Bohnenkamp-Renken, der Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts und von Professor Jean-Baptiste Joly, dem früheren Direktor der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Die Stellungnahmen sind in der Dokumentation des Landtags Brandenburg über die 45. Sitzung des Ausschusses verfügbar (www. Parlamentsdokumente Landtag Brandenburg, Beschlossene Gesetze 6. Wahlperiode, lfd. Nr. 129, Drucksache 6/11339)

 

Der Gesetzentwurf wurde einmütig ohne Änderungen angenommen und vom Plenunm des Landtages am 15. Mai verabschiedet.

 

Am 1. Juli gab Ministerin Münch zusammen mit der Gründungsbeauftragten Annette Rupp bekannt, dass die Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf ihre Arbeit aufgenommen habe und die Eröffnung für Mitte 2020 vorgesehen sei (mwfk Brandenburg)

 

 

Nach erfolgreichem Abschluss der äußeren Renovierung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird Schloss Wiepersdorf auch im Innern renoviert. Veranstaltungen sind daher nur bedingt möglich. Wegen der Renovierungsarbeiten und der Erarbeitung einer neuen Konzeption unter der Ägide des Btandenburgischen Musuemsverbandes bleibt das Museum vorerst geschlossen.

 

Kontakt:

 

 

Rückblick auf einige Aktivitäten des Freundeskreises 2018/2017:

     

Am 7. Oktober 2018 war Monika Melchert zu Gast und las aus ihrem Buch

Wilde und zarte Träume

Anna Seghers - Jahre im Pariser Exil 1933-1940

 

Georgien am 30.6./1.7.2018 in Wiepersdorf

 

- Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2018 -

 

Der Freundeskreis Schloss Wiepersdorf e.V. hat aus diesem Anlass in Zusammenarbeit mit der Botschaft Georgiens und dem Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf zu einem literarischen Kolloquium am 30. Juni eingeladen. Unter den Gästen waren Nino Haratischwilil und Thea Dordjadze.

 

Den Abschluss bildete am 1. Juli

ein fulminantes Solokonzert der georgischen Pianistin Dudana Mazmanishvili

 

Die in Südwest-Frankreich lebende Malerin Bettina von Arnim, eine Ururenkelin des Dichterpaares,

stellte im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf neue großformatige Ölbilder aus. Die Ausstellung ging am 23. Juni 2018 zu Ende.

Ihre Werke hängen in bedeutenden Museen, u.a. im Städel/Frankfurt am Main.

 

Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt, Institut für Literatur der Universität Leipzig, einen Vortrag über die nach 1968 geborene Autorinnengeneration.  Ilse Nagelschmidt ist Direktorin des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig und Ehrenpräsidentin des Freien Deutschen Autorenverbandes. Unter den Gästen war die Literaturgruppe von "Willkommen in Berlin" des Internationalen Diplomatenclubs beim Auswärtigen Amt e.V.

                                                                                                    

MUSETHICA in Brandenburg: Meisterschüler der Hochschule für Musik Hanns Eisler spielten in vier Sozialeinrichtungen. Der Landtagsabgeordnete und Generalsekretär der brandenburgischen SPD Erik Stohn unterstützte die Initiative, klassische Musik und soziales Engagement miteinander zu verbinden. Der Freundeskreis Schloss Wiepersdorf e.V. hatte sich dafür eingesetzt, sie in Brandenburg umzusetzen. 

 

Bei Musethica handelt es sich um eine gemeinnützige Organísation, die ein spezielles Ausbildungsprogramm in die Hochschulausbildung integriert. Sie wurde von dem weltbekannten Bratschisten Avri Levitan ins Leben gerufen. Die Konzerte finden an ungewöhnlichen Orten für Zuhörer statt, die aufgrund ihrer aktuellen Lebensumstände wenig Chancen haben, einen klassischen Konzertsaal zu besuchen.

                                

 

"Die Blaue Blume in der DDR:

zwischen politischer Kontolle und ästhetischem Eigensinn"

 

In der Publikationsreihe des Freundeskreises erschien im August 2017 ein Sammelband beim Quintus-Verlag, der Beiträge namhafter Autoren im Anschluss an ein Symposium des Freundeskreises und Künstlerhauses über den „Perzeptionswandel der Romantik in der Literatur der DDR-Zeit“ vom Oktober 2015 enthält. Der Band mit dem Titel „Die blaue Blume in der DDR – Bezüge zur Romantik zwischen politischer Kontrolle und ästhetischem Eigensinn“ ist im Buchhandel für 25,- Euro erhältlich. Beiträge u.a. von Frank Hörnigk, Birgit Dahlke, Wolfgang Bunzel, Monika Melchert, Ilse Nagelschmidt, Maria Brosig, Martin Jankowski, Christa Kožik, Annett Gröschner und Thomas Rosenlöcher.

 

Infos und Bestellungen: https://www.quintus-verlag.de

 

  Buchpräsentation 20.11.17 im Brechthaus, vlnr Ralf Klausnitzer, Friederike Frach, Therese Hörnigk, Norbert Baas, Friedrich Dieckmann

 

www.Die blaue Blume in der DDR - Bezüge zur Romantik zwischen politischer Kontrolle und ästhetischem Eigensinn

 


 

 

 
 

Freundeskreis Schloss Wiepersdorf - Bettina und Achim von Arnim-Museum e.V.

Adresse im Raum Berlin-Brandenburg:
c/o Vorstand Dr. Norbert Baas

Wielandstraße 30

10629 Berlin
 
Offizielle Vereinsadresse:

c/o Goethe-Haus/ Freies Deutsches Hochstift

Großer Hirschgraben 23- 25

60331 Frankfurt am Main

 
 

Öffnungszeiten Museum:

Wegen der laufenden Bauarbeiten bleibt das Museum

vorerst geschlossen. Wir bitten um Verständnis.

 

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