Link verschicken   Drucken
 

 

Schlüsselübergabe am 1. August 2019: Deutsche Stfitung Denkmalschutz überträgt

Eigentum an Schloss Wiepersdorf der brandenburgischen

Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf  

 

Übergang

 

vlnr: Kommissarischer Vorstand Annette Rupp, Stiftungsratsvorsitzende Ministerin Dr. Martina Münch,

Vorstand der Stiftung Denkmalschutz  Dr. Steffen Skudelny,

Matthias Wäsche, Bürgermeister Gemeinde Niederer Fläming

 

Ministerin MünchMdL Erik Stohn und Ministerin Dr- Martina Münch, zugleich Vorsitzende des Stiftungsrates

der Kulturstfitung Schloss Wiepersdorf

 

Schloss Wiepersdorf kehrt in das Eigentum des Landes Brandenburg zurück: Künstlerförderung und die Bewahrung des Baudenkmals liegen nun in einer Hand. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird dem Land weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ministerin Münch würdigte die vom Freundeskreis in den vergangenen Jahren ausgehenden Impulse und dankte dem Vorsitzenden Dr. Norbert Baas für seinen EInsatz, das Künstlerhaus als Landesstfitung zu führen.

 

 

Zur jüngsten Chronologie:

 

Am 8. Mai behandelte der Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kultur des brandenburgischen Landtags den Gesetzentwurf zur Einrichtung einer Landesstiftung Schloss Wiepersdorf, der die Wiederherstellung eines Künstlerhauses vorsieht.

 

Der Ausschuss erbat drei schriftliche Anhörungen zum Gesetzentwurf: vom Freundeskreis Schloss Wiepersdorf e.V., von Frau Prof. Bohnenkamp-Renken, der Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts und von Professor Jean-Baptiste Joly, dem früheren langjährigen Direktor der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Die Stellungnahmen sind in der Dokumentation des Landtags Brandenburg über die 45. Sitzung des Ausschusses verfügbar (www. Parlamentsdokumente Landtag Brandenburg, Beschlossene Gesetze 6. Wahlperiode, lfd. Nr. 129, Drucksache 6/11339)

 

Der Gesetzentwurf wurde einmütig ohne Änderungen angenommen und vom Plenunm am 15. Mai verabschiedet.

 

Am 1. Juli gab Ministerin Münch zusammen mit der Gründungsbeauftragten Annette Rupp bekannt, dass die Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf ihre Arbeit aufgenommen habe und die Eröffnung für Mitte 2020 vorgesehen sei (mwfk Brandenburg)

 

 

Gerade erschienen

 

Dem langjährigen Mitglied und Vertreter im Beirat des Freundeskreises Schloss Wiepersdorf, Prof. Dr. Wolfgang Bunzel, Leiter der Abteilung Romantik-Forschung im Goethe-Haus/Freies Deutsches Hochstift, ist mit der Herausgabe des kompletten Briefwechsels zwischen der verwitweten Bettine von Arnim und ihrem jugendlichen Verehrer Julius Döring aus den Jahren 1839 - 1849 ein literarisch-biographischer Coup gelungen. Er erlaubt neue Einblicke in das Gefühlsleben und das politisch-gesellschaftliche Erbe der Romantik. Bettine selbst wollte die Briefe seinerzeit veröffentlichen, nahm aber auf das Zögern Dörings Rücksicht. Die Korrespondenz zeigt, was man bisher verschämt wegerklärt oder nicht ernst genommen hat: dass zwischen ihr und dem 32 Jahre jüngeren angehenden Juristen eine innige Liebe bestand. Wolfgang Bunzel wird "Bettine von Arnims letzte Liebe - Das unbekannte Briefbuch" (Verlag: Die Andere Bibliothek, ISBN 978-3-8477-0413-3, ca. 400 Seiten) bald in Berlin vorstellen. Wir gratulieren ihm zu seinem Erfolg!         

 

 

Am 6. März stellte Dr. Renate Möring, langjähriges Mitglied des Freundeskreises im Vorstand, im Goethe-Haus/Frankfurt am Main die von ihr editierte vollständige Neuausgabe des Briefwechsels zwischen Bettina und Achim von Arnim vor. Auch bislang unveröffentlichte Korrespondenzen und Billette sind nun nach jahrelanger Arbeit der Forschung zugänglich. Die Lektüre ist spannend. Sie läßt eine Verbindung in einem weit verzweigten gesellschaftlichen Umfeld des Paares bei häufiger räumlicher Trennung zwischen Berlin und Wiepersdorf lebendig werden. Das Paar hatte sieben Kinder. Die Ehe mit zwei so unabhängigen und starken Persönlichkeiten weckt Assoziationen an einen Lebensentwurf unserer Zeit. 

 

https://www.reichert-verlag.de

 

 

Nach Abschluss der äußeren Renovierung wird Schloss Wiepersdorf von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz auch im Innern renoviert. Veranstaltungen des Freundeskreises im Jahr 2019 sind daher nur bedingt möglich. Wegen der Renovierungsarbeiten bleibt das Museum vorerst geschlossen.

Kontakt:

 

 

Rückblick auf unsere Veranstaltungen 2018:

     

Am 7. Oktober 2018 war Monika Melchert zu Gast und las aus ihrem Buch

Wilde und zarte Träume

Anna Seghers - Jahre im Pariser Exil 1933-1940

 

 

Sommerfest

des Künstlerhauses Schloss Wiepersdorf am 22. Juli 2018

 

Terr

 

Das traditionelle Sommerfest des Künstlerhauses Schloss Wiepersdorf zeigte erneut das hohe Niveau der Präsentationen durch die Stipendiatinnen und Stipendiaten. Freundeskreis und Stipüemdiaten freuen sich über das Engagement des Landes Brandenburg und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, das Schloss zu erhalten und einen Neuanfang für das Künstlerhaus und den Stipendiatenbetrieb in die Wege zu leiten.

 

Georgien am 30.6./1.7.2018 in Wiepersdorf

 

- Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2018 -

 

Der Freundeskreis Schloss Wiepersdorf e.V. hat aus diesem Anlass in Zusammenarbeit mit der Botschaft Georgiens und dem Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf zu einem literarischen Kolloquium am 30. Juni eingeladen.

 

Den Abschluss bildete am 1. Juli

ein fulminantes Solokonzert der georgischen Pianistin Dudana Mazmanishvili 

 

Zur Eröffnung begrüßten der Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Dr. Steffen Skudelny sowie Dr. Norbert Baas als Vorsitzender des Freundeskreises; Ministerin Dr. Martina Münch, und der georgische Botschafter S.E. Dr. Elguja Khokrishvili sprachen Grußworte. Unter den Gästen: MdL Erik Stohn

 

MInisterin

Dr. Martina Münch, Ministerin des Landes Brandenburg für Wissenschaft Forschung und Kultur 

S.E.

vlnr Martin Jankowski, Dr. Steffen Skudelny, SE Elguja Khokrishvili

Erik Stohn MdL für Teltow-Fläming II, gern gesehener Gast in Wiepersdorf

ES

Dudana Mazma

Dudana Mazmanishvili studierte in München und New York; sie spielte u.a. in der Carnegie Hall  

 

NHNBNino Haratischwili mit Dr. Norbert Baas

 

TheaThea Djodjadze

 

Die in Südwest-Frankreich lebende Malerin Bettina von Arnim

stellte im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf neue großformatige Ölbilder aus. Die Ausstellung ging am 23. Juni zu Ende.

 

 

 

 

 

 

L10000245.JPG

Den Einführunsgvortrag hielt am 2. Juni in Anwesenheit der Künstlerin Prof. Dr. Hans Dieter Zimmermann, Mitglied des Freundeskreises.

 

L10000242.JPG

Biographisches: Bettina von Arnim (Foto links), eine Ururenkelin des Dichterpaares,  wurde 1940 in Zernikow in der Mark Brandenburg geboren. Sie erhielt als Schülerin ein Stipendium des American Field Service, für Cambridge / Mass., USA. Nach dem Abitur 1958 studierte sie an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Berlin und erhielt vom Maison de France ein Stipendium für die Ecole des Beaux Arts de Paris, wo sie sich 1962 einschrieb. In Paris studierte sie bei Johnny Friedlaender.  Von 1967 - 68 war sie Referendarin der Kunsterziehung in Berlin und wurde 1972 Gründungsmitglied der Gruppe Aspekt (1972 bis 1977). Seit 1973 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und lebt seit 1975 in Südwest-Frankreich. Ihre Werke hängen in bekannten Samm.ungen, u.a. im Städel-Museum in Farnkfurt/Main

                                            

 

Internationaler Museumstag am 13. Mai 2018 im Bettina und Achim Arnim-Museum, Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf   

 

 

Ilse.Nagelschmidt,jpg

Auf Einladung des Freundeskreises und des Künstlerhauses hielt

Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt,

Institut für Literatur der Universität Leipzig, einen Vortrag über die nach 1968 geborene Autorinnengeneration.  Ilse Nagelschmidt ist Direktorin des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig und Ehrenpräsidentin des Freien Deutschen Autorenverbandes. Unter den Gästen war die Literaturgruppe von "Willkommen in Berlin" des Internationalen Diplomatenclubs beim Auswärtigen Amt e.V.

 

Welcome Berlin jpg 

                                                                                                      

 

MUSETHICA in Brandenburg: Meisterschüler der Hochschule für Musik Hanns Eisler spielten in vier Sozialeinrichtungen. Der Landtagsabgeordnete und Generalsekretär der brandenburgischen SPD Erik Stohn unterstützte die Initiative, klassische Musik und soziales Engagement miteinander zu verbinden. Der Freundeskreis Schloss Wiepersdorf e.V. hatte sich dafür eingesetzt, sie in Brandenburg umzusetzen. 

 

Das virtuos gespielte Abschlusskonzert im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf: Unter Leitung von Professor Stephan Forck spielten Semion Gurevich (Geige), Eduard Kotylar (Geige) Sao Soulez Larivière (Bratsche) und Susanne Zsambelan (Cello) das Streichquartett Nr.14 in d-Moll "Der Tod und das Mädchen" sowie mit Stephan Forck das Streichquintett in C-Dur op. 163 von Franz Schubert. Bei Musethica handelt es sich um eine gemeinnützige Organísation, die ein spezielles Ausbildungsprogramm in die Hochschulausbildung integriert. Sie wurde von dem weltbekannten Bratschisten Avri Levitan ins Leben gerufen. Die Konzerte finden an ungewöhnlichen Orten für Zuhörer statt, die aufgrund ihrer aktuellen Lebensumstände wenig Chancen haben, einen klassischen Konzertsaal zu besuchen.

 

 

Erweiterung des Museums: Der Freundeskreis setzt sich seit dem September 2014 für eine Darstellung

auch der Zeit nach 1945 im Museum ein.

 

Am 2. Februar 2018 traf sich auf Einladung des Freundeskreises eine Expertenrunde im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf zu einer ersten Bestandsaufnahme von Ideen und Materialien für eine Erweiterung des Bettina und Achim von Arnim-Museums. Es geht darum, wie die Zeit nach 1945 dargestellt werden kann. Den Anstoß zu diesem Projekt gab Dr. Norbert Baas, der Vorsitzende des Freundeskreises.

Foto: Anne Frechen, bis 2018 Direktorin des Künstlerhauses (u.l.), Dr. Friederike Frach, Autorin des Buches "Schloss Wiepersdorf nach 1945 unter dem Einfluss der Kulturpolitik der DDR", Dr. Susanne Köstering, Geschäftsführerin des Brandenburgischen Museumsverbandes, Mark Keck-Szaibel, Europa-Universität Viadrina, Zentrum für Polenstudien (Mitte), Dr. Norbert Baas, Dr. Sebastian Kleinschmidt, Publizist, ehem. Chefredaktuer der Zeitschrift Sinn und Form, Mitglied des PEN-Zentrums, Michael Graf Westarp, Journalist und Autor, Dr. Ralf Klausnitzer, Institut für Deutsche Literatur, HU Berlin, Jürgen Willinghöfer, Ausstellungsberatung Berlin.                                                 

 

"Die Blaue Blume in der DDR:

zwischen politischer Kontolle und ästhetischem Eigensinn"

 

In der Publikationsreihe des Freundeskreises erschien im August 2017 ein Sammelband beim Quintus-Verlag, der Beiträge namhafter Autoren im Anschluss an ein Symposium des Freundeskreises und Künstlerhauses über den „Perzeptionswandel der Romantik in der Literatur der DDR-Zeit“ vom Oktober 2015 enthält. Der Band mit dem Titel „Die blaue Blume in der DDR – Bezüge zur Romantik zwischen politischer Kontrolle und ästhetischem Eigensinn“ ist im Buchhandel für 25,- Euro erhältlich. Er wurde am 20.11.2017 im Literaturforum im Brecht-Haus in Berlin von den beiden Herausgebern Friederike Frach und Norbert Baas sowie von den Ko-Autoren Friedrich Dieckmann, Therese Hörnigk und Ralf Klausnitzer vorgestellt. Weitere in dem Band vertretene Beiträge stammen von Frank Hörnigk, Birgit Dahlke, Wolfgang Bunzel, Monika Melchert, Ilse Nagelschmidt, Maria Brosig, Martin Jankowski, Christa Kožik, Annett Gröschner und Thomas Rosenlöcher.

 

Infos und Bestellungen: https://www.quintus-verlag.de

 

  Buchpräsentation 20.11.17 im Brechthaus, vlnr Ralf Klausnitzer, Friederike Frach, Therese Hörnigk, Norbert Baas, Friedrich Dieckmann

 

www.Die blaue Blume in der DDR - Bezüge zur Romantik zwischen politischer Kontrolle und ästhetischem Eigensinn

 


 

 

 
 

Freundeskreis Schloss Wiepersdorf - Bettina und Achim von Arnim-Museum e.V.

Adresse im Raum Berlin-Brandenburg:
c/o Vorstand Dr. Norbert Baas

Wielandstraße 30

10629 Berlin
 
Offizielle Vereinsadresse:

c/o Goethe-Haus/ Freies Deutsches Hochstift

Großer Hirschgraben 23- 25

60331 Frankfurt am Main

 
 

Öffnungszeiten Museum:

Wegen der laufenden Bauarbeiten bleibt das Museum

vorerst geschlossen. Wir bitten um Verständnis.

 

Sie erreichen uns unter